GOÄ-Lexikon › Kapitel C: Nichtgebietsbezogene Sonderleistungen
Elektrokardioskopie im Notfall
Die GOÄ-Ziffer 431 steht in der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte für „Elektrokardioskopie im Notfall“ (Kapitel C. Nichtgebietsbezogene Sonderleistungen, Abschnitt VII. Intensivmedizinische und sonstige Leistungen). Sie ist mit 100 Punkten bewertet; das entspricht 5,83 € beim einfachen und 13,41 € beim 2,3-fachen Regelhöchstsatz.
Nummer 431 vergütet die Elektrokardioskopie im Notfall, also die fortlaufende, bildschirmgestützte Überwachung der Herzstromkurve in einer akuten Notfallsituation. Sie dient dazu, Herzrhythmus und Herzfrequenz eines Patienten unmittelbar und kontinuierlich zu beobachten, etwa während einer Reanimation, bei Verdacht auf lebensbedrohliche Rhythmusstörungen oder in der unmittelbaren Überwachungsphase nach einem akuten kardialen Ereignis. Im Unterschied zu einer regulären, dokumentierten Elektrokardiographie liegt der Schwerpunkt der Nummer 431 auf der reinen, meist kurzzeitigen visuellen Beobachtung des Herzrhythmus zur sofortigen Einschätzung der Situation, nicht auf einer schriftlichen Befundung. Die Leistung ist an den Notfallcharakter der Situation gebunden und findet sich im Abschnitt der Anästhesie- und Notfallleistungen.
| Steigerungssatz | Faktor | Betrag |
|---|---|---|
| Einfachsatz | 1,0-fach | 5,83 € |
| Regelhöchstsatzohne Begründung | 2,3-fach | 13,41 € |
| Höchstsatzmit schriftlicher Begründung | 3,5-fach | 20,40 € |
Gebührenrahmen nach § 5 Abs. 1 u. 2 GOÄ. Ein Überschreiten des Regelhöchstsatzes muss auf der Rechnung schriftlich und für den Patienten nachvollziehbar begründet werden (§ 12 Abs. 3 GOÄ).
Die GOÄ-Ziffer 431 steht für „Elektrokardioskopie im Notfall“ und gehört zu Kapitel C. Nichtgebietsbezogene Sonderleistungen der Gebührenordnung für Ärzte.
Die GOÄ-Ziffer 431 ist mit 100 Punkten bewertet; das entspricht 5,83 € beim einfachen (1,0-fachen) Gebührensatz.
Beim Regelhöchstsatz (2,3-fach) beträgt die Gebühr 13,41 €; höhere Faktoren bis zum 3,5-fachen sind mit schriftlicher Begründung möglich.
Im amtlichen GOÄ-Text sind für die GOÄ-Ziffer 431 keine gesonderten Abrechnungsbestimmungen hinterlegt.
GOÄ-Ziffern nicht nachschlagen, sondern automatisch kodieren?
catalys liest Ihren Befund, schlägt die passenden GOÄ-Ziffern samt Steigerungsfaktor vor und prüft die Rechnung vor dem Versand — die finale Freigabe bleibt bei Ihnen.
Leistungslegende, Punktzahl, Gebührensätze und Abrechnungsbestimmungen automatisiert aus dem amtlichen GOÄ-Verordnungstext (Stand 01.01.2002) extrahiert; die Erläuterung zur Anwendung ist redaktionell mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Angaben ohne Gewähr, kein Ersatz für Rechts- oder Abrechnungsberatung; maßgeblich ist stets der amtliche GOÄ-Text in seiner aktuell gültigen Fassung.