GOÄ-LexikonKapitel F: Innere Medizin, Kinderheilkunde, Dermatologie

GOÄ-Ziffer 621: Mechanisch-oszillographische Untersuchung (Gesenius-Keller)

Mechanisch-oszillographische Untersuchung (Gesenius-Keller)

Die GOÄ-Ziffer 621 steht in der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte für „Mechanisch-oszillographische Untersuchung (Gesenius-Keller)“ (Kapitel F. Innere Medizin, Kinderheilkunde, Dermatologie). Sie ist mit 127 Punkten bewertet; das entspricht 7,40 € beim einfachen und 17,03 € beim 2,3-fachen Regelhöchstsatz.

Wie und wann wird diese Ziffer angewendet?

Die Ziffer 621 beschreibt die mechanisch-oszillographische Untersuchung nach Gesenius-Keller, ein Verfahren der angiologischen Funktionsdiagnostik zur Beurteilung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten. Angewendet wird sie insbesondere bei Verdacht auf periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), wenn die Pulsationsamplitude an mehreren Messpunkten entlang eines Beins oder Arms erfasst werden soll, um Stenosen oder Verschlüsse zu lokalisieren und den Schweregrad der Durchblutungsstörung abzuschätzen. Die Untersuchung erfasst mechanisch die Volumenschwankungen des Gliedmaßenumfangs während des Pulszyklus und liefert daraus ein oszillographisches Kurvenbild je Messstelle. In der Praxis kommt sie vor allem bei der Abklärung von Claudicatio-Beschwerden oder kühlen, schlecht durchbluteten Extremitäten zum Einsatz, oft ergänzend zu klinischer Untersuchung und Pulsstatus, wenn eine apparative, quantifizierbare Dokumentation der arteriellen Durchblutungssituation je Etage der Extremität benötigt wird.

Gebühren und Steigerungssatz

127 Punkte
SteigerungssatzFaktorBetrag
Einfachsatz1,0-fach7,40 €
Regelhöchstsatzohne Begründung2,3-fach17,03 €
Höchstsatzmit schriftlicher Begründung3,5-fach25,91 €

Gebührenrahmen nach § 5 Abs. 1 u. 2 GOÄ. Ein Überschreiten des Regelhöchstsatzes muss auf der Rechnung schriftlich und für den Patienten nachvollziehbar begründet werden (§ 12 Abs. 3 GOÄ).

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Häufige Fragen zur GOÄ-Ziffer 621

Was bedeutet die GOÄ-Ziffer 621?

Die GOÄ-Ziffer 621 steht für „Mechanisch-oszillographische Untersuchung (Gesenius-Keller)“ und gehört zu Kapitel F. Innere Medizin, Kinderheilkunde, Dermatologie der Gebührenordnung für Ärzte.

Wie viele Punkte hat die GOÄ-Ziffer 621?

Die GOÄ-Ziffer 621 ist mit 127 Punkten bewertet; das entspricht 7,40 € beim einfachen (1,0-fachen) Gebührensatz.

Was kostet die GOÄ-Ziffer 621 beim Regelhöchstsatz?

Beim Regelhöchstsatz (2,3-fach) beträgt die Gebühr 17,03 €; höhere Faktoren bis zum 3,5-fachen sind mit schriftlicher Begründung möglich.

Gibt es Abrechnungsbestimmungen für die GOÄ-Ziffer 621?

Im amtlichen GOÄ-Text sind für die GOÄ-Ziffer 621 keine gesonderten Abrechnungsbestimmungen hinterlegt.

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Leistungslegende, Punktzahl, Gebührensätze und Abrechnungsbestimmungen automatisiert aus dem amtlichen GOÄ-Verordnungstext (Stand 01.01.2002) extrahiert; die Erläuterung zur Anwendung ist redaktionell mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Angaben ohne Gewähr, kein Ersatz für Rechts- oder Abrechnungsberatung; maßgeblich ist stets der amtliche GOÄ-Text in seiner aktuell gültigen Fassung.