GOÄ-Lexikon › Kapitel L: Chirurgie, Orthopädie
Einrenkung der Luxation eines Schlüsselbeingelenks oder einer Kniescheibe
Die GOÄ-Ziffer 2221 steht in der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte für „Einrenkung der Luxation eines Schlüsselbeingelenks oder einer Kniescheibe“ (Kapitel L. Chirurgie, Orthopädie, Abschnitt IV. Gelenkluxationen). Sie ist mit 111 Punkten bewertet; das entspricht 6,47 € beim einfachen und 14,88 € beim 2,3-fachen Regelhöchstsatz.
Die Ziffer umfasst die geschlossene Einrenkung einer akuten Luxation entweder des Schluesselbeingelenks, gemeint ist das Akromioklavikular- oder Sternoklavikulargelenk, oder der Kniescheibe. Beide Verletzungsbilder werden unter einer Ziffer zusammengefasst, da in beiden Faellen eine manuelle, unblutige Reposition ohne Gelenkeroeffnung erfolgt, etwa durch Druck auf das ausgerenkte Schluesselbeinende oder durch Streckung und seitlichen Druck auf die verrenkte Patella. Angewendet wird die Ziffer bei frischen, zeitnah zum Unfall behandelten Luxationen. Bei laenger bestehenden, alten Luxationen dieser Strukturen ist stattdessen die entsprechende Ziffer fuer die alte Luxation anzusetzen, waehrend eine misslungene geschlossene Reposition eine operative Einrenkung erforderlich macht.
| Steigerungssatz | Faktor | Betrag |
|---|---|---|
| Einfachsatz | 1,0-fach | 6,47 € |
| Regelhöchstsatzohne Begründung | 2,3-fach | 14,88 € |
| Höchstsatzmit schriftlicher Begründung | 3,5-fach | 22,64 € |
Gebührenrahmen nach § 5 Abs. 1 u. 2 GOÄ. Ein Überschreiten des Regelhöchstsatzes muss auf der Rechnung schriftlich und für den Patienten nachvollziehbar begründet werden (§ 12 Abs. 3 GOÄ).
Die GOÄ-Ziffer 2221 steht für „Einrenkung der Luxation eines Schlüsselbeingelenks oder einer Kniescheibe“ und gehört zu Kapitel L. Chirurgie, Orthopädie der Gebührenordnung für Ärzte.
Die GOÄ-Ziffer 2221 ist mit 111 Punkten bewertet; das entspricht 6,47 € beim einfachen (1,0-fachen) Gebührensatz.
Beim Regelhöchstsatz (2,3-fach) beträgt die Gebühr 14,88 €; höhere Faktoren bis zum 3,5-fachen sind mit schriftlicher Begründung möglich.
Im amtlichen GOÄ-Text sind für die GOÄ-Ziffer 2221 keine gesonderten Abrechnungsbestimmungen hinterlegt.
GOÄ-Ziffern nicht nachschlagen, sondern automatisch kodieren?
catalys liest Ihren Befund, schlägt die passenden GOÄ-Ziffern samt Steigerungsfaktor vor und prüft die Rechnung vor dem Versand — die finale Freigabe bleibt bei Ihnen.
Leistungslegende, Punktzahl, Gebührensätze und Abrechnungsbestimmungen automatisiert aus dem amtlichen GOÄ-Verordnungstext (Stand 01.01.2002) extrahiert; die Erläuterung zur Anwendung ist redaktionell mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Angaben ohne Gewähr, kein Ersatz für Rechts- oder Abrechnungsberatung; maßgeblich ist stets der amtliche GOÄ-Text in seiner aktuell gültigen Fassung.