GOÄ-Lexikon › Kapitel L: Chirurgie, Orthopädie
Gekreuzte Beinlappenplastik
Die GOÄ-Ziffer 2395 steht in der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte für „Gekreuzte Beinlappenplastik“ (Kapitel L. Chirurgie, Orthopädie, Abschnitt VII. Chirurgie der Körperoberfläche). Sie ist mit 2500 Punkten bewertet; das entspricht 145,72 € beim einfachen und 335,15 € beim 2,3-fachen Regelhöchstsatz.
Diese Ziffer erfasst die gekreuzte Beinlappenplastik, bei der ein Hautlappen von einem Bein über eine vorübergehende Verbindung auf einen Defekt am anderen Bein verpflanzt wird, wobei die Beine für die Dauer der Einheilung in gekreuzter Stellung zueinander fixiert werden, bis die Durchblutung des Lappens am Empfängerbein gesichert ist und der Stiel durchtrennt werden kann. Angewendet wird sie bei Hautdefekten an einem Bein, die lokal nicht gedeckt werden können und für die kein geeigneter freier oder lokal gestielter Lappen zur Verfügung steht, sodass auf das kontralaterale Bein als Gewebespender zurückgegriffen wird. Von der Rundstiellappenplastik unterscheidet sich dieses Verfahren durch die spezifische Technik der direkten Überkreuzung beider Beine als Transportweg des Lappens.
| Steigerungssatz | Faktor | Betrag |
|---|---|---|
| Einfachsatz | 1,0-fach | 145,72 € |
| Regelhöchstsatzohne Begründung | 2,3-fach | 335,15 € |
| Höchstsatzmit schriftlicher Begründung | 3,5-fach | 510,01 € |
Gebührenrahmen nach § 5 Abs. 1 u. 2 GOÄ. Ein Überschreiten des Regelhöchstsatzes muss auf der Rechnung schriftlich und für den Patienten nachvollziehbar begründet werden (§ 12 Abs. 3 GOÄ).
Die GOÄ-Ziffer 2395 steht für „Gekreuzte Beinlappenplastik“ und gehört zu Kapitel L. Chirurgie, Orthopädie der Gebührenordnung für Ärzte.
Die GOÄ-Ziffer 2395 ist mit 2500 Punkten bewertet; das entspricht 145,72 € beim einfachen (1,0-fachen) Gebührensatz.
Beim Regelhöchstsatz (2,3-fach) beträgt die Gebühr 335,15 €; höhere Faktoren bis zum 3,5-fachen sind mit schriftlicher Begründung möglich.
Im amtlichen GOÄ-Text sind für die GOÄ-Ziffer 2395 keine gesonderten Abrechnungsbestimmungen hinterlegt.
GOÄ-Ziffern nicht nachschlagen, sondern automatisch kodieren?
catalys liest Ihren Befund, schlägt die passenden GOÄ-Ziffern samt Steigerungsfaktor vor und prüft die Rechnung vor dem Versand — die finale Freigabe bleibt bei Ihnen.
Leistungslegende, Punktzahl, Gebührensätze und Abrechnungsbestimmungen automatisiert aus dem amtlichen GOÄ-Verordnungstext (Stand 01.01.2002) extrahiert; die Erläuterung zur Anwendung ist redaktionell mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Angaben ohne Gewähr, kein Ersatz für Rechts- oder Abrechnungsberatung; maßgeblich ist stets der amtliche GOÄ-Text in seiner aktuell gültigen Fassung.